Chronik

Die Zeit vor der Gründung

Bereits seit 1800 wurde innerhalb der Dorfgemeinschaft in Geislingen gemeinsam musiziert. Dabei spielte das Geschlecht der “Gulde” eine wesentliche Rolle. Sie legten den Grundstein für die erste Dorfmusik, aus der sich dann eine Art Musikkapelle entwickelte. Durch diverse Wanderungen waren die Musikanten nicht nur im hiesigen Gebiet, sondern bis weit über die Grenzen Geislingens hinaus bekannt. Sie kamen sogar bis in die Schweiz, wo sie mit ihrer Kunst überall großen Beifall erhielten.

Es war Adolf Gulde, der auf Grund seiner Erfahrungen bei der Militärmusik des 10. Artillerie Regiments 1868/71, die Leitung der Dorfmusik übernahm und diese bis zum Beginn des ersten Weltkriegs führte. Die Zahl der Musikanten betrug bis zu dieser Zeit immer zwischen sechs und neun Männern.

Nach dem ersten Weltkrieg waren es dann insbesondere 3 Personen, die sich der Fortführung der Dorfmusik besonders annahmen. Es waren dies: Jakob Schmidberger, Wilhelm Eith und Josef Eith. Nach und nach kamen dann im Laufe der Zeit weitere Musikanten hinzu. Die logische Konsequenz aus diesem Bestreben war dann die Gründung eines Musikvereins im Jahr 1921.

Am 18. November 1921 wurde eine Versammlung in die Gaststätte “Zur Harmonie” einberufen und der Musikverein Geislingen unter der Leitung von Wilhelm Eith, dem ersten Vorstand Julius Staiger und dem Schriftführer Josef Müller gegründet. 55 Passive und 22 Aktive schlossen sich dem neugegründeten Verein an.

Am Anfang standen zwei Vereine

Die älteren Geislinger Musikanten, die bis dahin nur in loser Formation die Tonkunst gepflegt hatten, standen zunächst abseits. Nun wollten auch sie einen Verein, und so kam es am 15. Januar 1922 zur Gründungsversammlung des Musikvereins „Lyra“ im Gasthaus “Zum Rössle”.

Die Vorstandsmitglieder waren:

  1. Vorstand: Anton Leimgruber
  2. Vorstand: J. B. Müller
  3. Dirigent: Franz Gulde
  4. Dirigent: Wilhelm Gulde

Kassier: Anton Glank

Schriftführer: Franz Müller

Es mag Zufall oder Ironie des Schicksals gewesen sein, Tatsache war, dass innerhalb von nur zwei Monaten Geislingen plötzlich zwei Musikvereine hatte. Nach dem Motto “Konkurrenz belebt das Geschäft”, machten sich beide Vereine mit Eifer an die Probenarbeit. Beide Kapellen schafften es innerhalb kurzer Zeit zu großer musikalischer Qualität und kletterten bis zur damaligen Kunststufe empor. Im Juni 1925 war die “junge Musik”, die dem Zollern-Schalksburg-Gauverband angehörte, Ausrichter eines Musikfestes mit Wertungsspiel, an dem sich etwa 20 Musikkapellen beteiligten. Nur 4 Jahre später, vom 06. bis 08. Juli 1929, war der Musikverein Lyra, welcher dem Oberen Neckar-Gau angeschlossen war, Ausrichter des 6. Gaumusikfestes mit Wertungsspiel, an dem sich 19 Kapellen beteiligten. Trotz dieser Konkurrenz zählte es zu den positiven Merkmalen beider Vereine, dass sie sehr harmonisch miteinander verkehrten und oft sogar gemeinsam auftraten.

Beide Musikvereine existierten bis zum Jahre 1934, in dem ihre zwangsweise Vereinigung zum Musikzug durch die Machthaber des Dritten Reiches erfolgte. Auch während dieser schwierigen Zeit konnte der Leistungsstand erhalten werden und so wurde am Volksmusiktag vom 05. bis 06. Juli 1937 in Karlsruhe in der Kunststufe ein 1A Preis erspielt werden. Im selben Jahr vom 17. bis 18. Juli 1937 war Geislingen Ausrichter eines Bezirksmusikfestes. 1938 kam es zu ernsthaften Differenzen mit der Parteileitung, die daraufhin kurzerhand die Auflösung des Musikzugs Geislingen verfügte, ohne den Verein als solchen aber aufzulösen.

Eines der letzten Bilder des MV Geislingen vor dessen Auflösung. Viele der abgebildeten Musikanten haben den zweiten Weltkrieg nicht überlebt.

Was war geschehen? Der damalige Dirigent Adolf Gulde hatte sich bereit erklärt, an der Geislinger Kirche das Amt des Organisten und die Leitung des Kirchenchors zu übernehmen. Die Kreisleitung missbilligte dieses Vorhaben auf das Schärfste und berief unverzüglich eine Versammlung aller aktiven Musiker ein. Doch entgegen den Erwartungen der Kreisleitung erklärten die Aktiven sich mit ihrem Dirigenten solidarisch und billigten dessen Vorhaben. Die Kreisleitung verfügte die sofortige Auflösung des Musikzuges Geislingen. Als Musikverein konnte die Kapelle ihre musikalische Tätigkeit unter Adolf Gulde weiterführen, doch der, wenige Monate später beginnende Zweite Weltkrieg, verbunden mit der Einberufung fast aller Aktiven, beendete ein überaus erfolgreiches Kapitel 20-jähriger Vereinsgeschichte. Die letzte Hauptversammlung wurde von Vorstand August Blumenschein am 25.02.1940 durchgeführt. Dort wurde versucht, wenigstens mit einer kleinen Besetzung weiterhin Musik zu machen. Doch im April musste die Vorstandschaft feststellen, dass auch dies nicht mehr möglich war.

Neuanfang 1949

Der Anfang war schwer. Der Krieg hatte große Lücken in die Reihen der Geislinger Musiker gerissen und die schweren Nachkriegsjahre forderten zusätzlichen Tribut.

Ein erster Versuch zur Neugründung eines Musikvereins scheiterte 1947 an den damals seitens der Besatzungsmacht gestellten Bedingungen und es vergingen nochmals zwei Jahre ehe es so weit war. Nachdem dann alle Schwierigkeiten überwunden waren, wurde am 07.02.1949 im Gasthaus Hirsch die erste Hauptversammlung abgehalten und der Musikverein Geislingen gegründet. Als 1. Vorstand wurde August Blumenschein und als 2. Vorstand Otto Schlaich gewählt. Den Dirigentenstab führte Adolf Gulde. Jetzt konnte es wieder aufwärtsgehen, denn nunmehr war ein gezieltes Arbeiten, Üben und Musizieren erneut möglich.

Der erste große Höhepunkt nach Gründung des Musikvereins war die Feier zum 30-jährigen Jubiläum vom 02. bis 04.08.1952 unter dem 1. Vorstand Xaver Winterholer. Drei Tage lang wurde in einem großen Festzelt gefeiert, unter anderem mit einem großen Konzertabend sowie einem Festumzug am Sonntag und einem Brillantfeuerwerk am Montag.

Wegen Überlastung legte Adolf Gulde, den es kurze Zeit danach durch berufliche Veränderung von Geislingen wegzog, 1955 den Taktstock nieder. Es ist sein unbestreitbarer Verdienst, eine der größten Epochen kulturellen Lebens in Geislingen geprägt zu haben. Als Dirigent der Musikkapelle, des Streichorchesters, des Gesangvereins und des Kirchenchors hat Adolf Gulde 25 Jahre lang überaus erfolgreich gewirkt und dem kulturellen Leben seines Heimatortes eine Bereicherung gegeben, die beispielhaft für den damaligen Zeitraum war. Geislingen hat ihm viel zu verdanken.

Im Februar 1956 übernahm Herbert Schwab die musikalische Leitung des Musikvereins. Zum Zeitpunkt seines Amtsantritts stand der Verein mitten in den Vorbereitungen für das 6. Kreismusikfest, um dessen Durchführung sich die Geislinger Musikfreunde erfolgreich beworben hatten. In den folgenden Jahren blieb es das Bemühen des Vereins, das musikalische Niveau des Blasorchesters weiter zu heben und mindestens einmal im

Jahr mit einem eigenen Konzert an die Öffentlichkeit zu treten. Mit Freude und Genugtuung erfuhren die Musikanten dabei die breite Unterstützung durch die Geislinger Bevölkerung. Vom 07. bis 09. Juli 1962 fand in Geislingen das 9. Kreismusikfest, verbunden mit dem 40-jährigen Jubiläum, statt.

50-jähriges Jubiläum 1972

1972 konnte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum feiern und wiederum, diesmal zum fünften Male, hatte er die Ehre, das Kreisverbandsmusikfest in Geislingen ausrichten zu können. Für Tausende von Besuchern und 30 Musikkapellen, die am Sonntagnachmittag im Festzug durch die Straßen zogen, nachdem sie am Vormittag beim Wertungsspiel ihr Können unter Beweis gestellt hatten, war dieses Fest der Höhepunkt des Jahres.

Kreisverbandsmusikfest 1982

Die Feier des Jubiläums “160 Jahre Volksmusik – 60 Jahre Musikverein”, verbunden mit der Durchführung des Kreisverbandsmusikfestes vom 24. bis 28. Juni 1982, war für den Musikverein eine außergewöhnlich große Sache und zugleich hohe Ehre. Über 2000 Musiker aus 56 Vereinen waren dazu nach Geislingen gekommen, um mitzufeiern.

Im Rahmen dieses Jubiläums, wurde dem Musikverein Geislingen die PRO-MUSICA-PLAKETTE“ verliehen.

Bei der Pro Musica-Plakette handelt es sich um eine Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland, die Vereinigungen von Musikliebhabern verliehen wird, die sich durch langjähriges Wirken besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens, und damit um die Förderung des kulturellen Lebens, erworben haben. Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, dass sich die Musikvereinigung in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege der instrumentalen Musik gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat.

Herbert Schwab verabschiedet

Am 12. Dezember 1982 wurde Herbert Schwab nach einem Vierteljahrhundert mit einem großen Konzert im Saalbau „Rössle“, bei dem er offiziell das letzte Mal sein geliebtes Orchester dirigierte, verabschiedet, um unmittelbar danach den Taktstock seinem Nachfolger Julius Schneider zu übergeben. Julius Schneider, ein Mann aus den eigenen Reihen und bereits Vizedirigent des Orchesters, der sich mit viel Engagement auf diese neue, verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet hatte, wurde bei dieser Gelegenheit als neuer Dirigent der Öffentlichkeit vorgestellt. Er gab dem Orchester wieder neue Impulse und der MV Geislingen konnte unter seiner Leitung viele Erfolge, sei es bei Wertungsspielen oder bei Konzerten, feiern.

Die 90er Jahre

Die 90-er Jahre waren maßgeblich durch die Wechsel in der Vereins- sowie in der musikalischen Leitung geprägt. Im Jahr 1991gab es den Generationenwechsel in der Vereinsleitung. Helmut Müller, seit 1975 an der Spitze des Vereins, gab seine Tätigkeit als Vorsitzender in die Hände seines Sohnes Dietmar. Mit Helmut Müller verabschiedete sich ein Mann, der vor seiner Tätigkeit als 1. Vorsitzender bereits 6 Jahre als geschäftsführender Vorsitzender und 9 Jahre als Kassier die Geschicke des Vereins maßgeblich mitbestimmt hatte. Für seine Verdienste wurde Helmut Müller zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Dietmar Müller wurde in der Hauptversammlung einstimmig als Nachfolger gewählt. Da er seit Jahren geschäftsführender Vorsitzender war, blieb eine gleichbleibende und erfolgreiche Fortführung der Vereinsarbeit auf lange Zeit hinaus gesichert.

Der Wechsel auf der musikalischen Ebene fand 1994 statt. Julius Schneider gab nach 12-jähriger Tätigkeit das Dirigat an den jungen Dirigenten Volker Müller ab. Volker Müller, auch ein Sohn des Ehrenvorsitzenden Helmut Müller und Bruder des Vorsitzenden Dietmar Müller, leitete das Orchester bis ins Jahr 2004.

In diesen 10 Jahren, die geprägt waren von einer musikalischen Neuausrichtung aufgrund neuer moderner Literatur, setzte Volker Müller den Grundstein. Er formte das Orchester so, dass es sich zukünftig den Anforderungen, die von einer erfolgreichen Oberstufenkapelle erwartet werden, stellen konnte.

Kreisverbandsmusikfest 1992

Verbunden mit dem 70-jährigen Jubiläum fand in Geislingen das 14. Kreisverbandsmusikfest statt. Vom 26. bis 29. Juni 1992 wurde das Fest gefeiert, in dessen Verlauf 51 Musikvereine nach Geislingen kamen, 25 von ihnen beteiligten sich am Wertungsspiel. Dieses fand in der neu erbauten Schlossparkhalle statt, die somit gleich ihre Feuertaufe bei einer Großveranstaltung hatte.

Das Festkonzert zu diesem Jubiläum ist bei vielen Zuhörern in guter Erinnerung geblieben. Die bekannte Meersburger Knabenkapelle bestritt zusammen mit dem MV Geislingen das Konzert.

Vom 25. bis 28. Juli 1997 feierte der Musikverein Geislingen sein 75-jähriges Jubiläum. Diesmal ausnahmsweise ohne zusätzliches Kreisverbandsmusikfest.

Das neue Jahrtausend

Im Jahre 2002 war wieder eine Dekade vorüber und der 80. Geburtstag des Musikvereins wurde mit der gleichzeitigen Durchführung des 24. Kreisverbandsmusikfestes gefeiert. Da in den Jahren zuvor immer weniger Kapellen zu den Wertungsspielen teilnahmen, waren wir außerordentlich erfreut, dass sich 16 Kapellen zum Wertungsspiel und 51 zum Festzug angemeldet hatten. Das war das 7. Mal, dass seit der Gründung des Musikvereins ein Kreismusikfest in Geislingen stattfand.

Im Jahre 2004 gab es wieder einen Dirigentenwechsel. Nach 10 Jahren gab Volker Müller sein Dirigat in die Hände von Holger Degen. Auch unter seiner Regie gab es hervorragende Konzerte und Auftritte. Ganz besonders zu erwähnen ist das Wertungsspiel im Jahr 2005 in Heinstetten. Hier erreichte der MV Geislingen unter neuer Leitung in der Oberstufe mit dem Selbstwahlstück „Lord Tullamore“ und einem Stundenchor die Note „hervorragend“.

Im Jahr 2007 gab es für die Ausrichtung des Kreismusikfestes keinen Bewerber. Da wir mit dem Durchführen dieser Veranstaltung nicht ganz unerfahren sind, haben sich Vorstandschaft und Ausschuss kurzerhand entschlossen das 29. Kreisverbandsmusikfest auszurichten. Es wurde wiederum ein großer Erfolg, dank auch der vorhandenen Infrastruktur die für eine solche Veranstaltung zwingend notwendig ist. Sechzehn teilnehmende Wertungsspielkapellen und 55 Musikkapellen, die beim Festzug teilnahmen, sprechen für sich.

Im Laufe des Jahres 2009 hatte Dirigent Holger Degen mitgeteilt, dass er auf das Jahresende seine musikalische Tätigkeit beim Musikverein Geislingen beenden möchte. Wir machten uns auf die Suche nach einem neuen musikalischen Leiter und fanden diesen in der Person Petro Hinterschuster. Nach einem Probedirigat stand fest, dass er ab 2010 neuer Dirigent beim Musikverein Geislingen wird. In der langen Geschichte des Vereins ist es das erste Mal, dass ein Profimusiker die Leitung übernahm.

Dies wurde gleich im Jahre 2010 beim Wertungsspiel in Burladingen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In der Oberstufe erspielte sich der Musikverein Geislingen ein „Hervorragend“. Auch in den Konzerten, die danach unter seiner Leitung stattfanden, hat sich das musikalische Niveau stetig verbessert.

Kreisverbandsmusikfest 2012

Der Auftakt zu diesem Jubiläum fand bereits am 19. Mai 2012 mit einem Festakt statt. Bei dieser Feier erhielt der Vorstand Dietmar Müller für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Musikvereins die Bundes-förderer Medaille in Gold mit Diamanten. Das anschließende Festkonzert wurde von der Patenkapelle Frohsinn aus Flein zusammen mit dem Musikverein Geislingen bestritten.

Nach monatelangen Vorbereitungen war es dann endlich soweit. Die Festtage zum 90. Vereinsjubiläum in Verbindung mit dem 34. Kreisverbandsmusikfest Zollernalb fanden vom 29. Juni bis 02. Juli 2012 wieder einmal in Geislingen statt. Das Wertungsspiel mit 10 teilnehmenden Kapellen sowie der Festumzug mit 53 Kapellen waren dabei wieder einmal mehr die Höhepunkte an diesem Festwochenende. Selbst das launische Wetter konnte die Stimmung nicht trüben und so wurde das Fest ein voller Erfolg.

Eine Ära geht zu Ende

Nach über 24 Jahren an der Spitze des Vereins gab Dietmar Müller sein Amt im Jahre 2015 an seinen Nachfolger Jürgen Haak ab. Zusammengerechnet mit der Dienstzeit von Helmut Müller ging damit fast ein halbes Jahrhundert Vorstandsära „Müller“ zu Ende. Für diesen ehrenvollen Verdienst erhielt Dietmar Müller vom 2. Vorsitzenden des Blasmusik-Kreisverband Zollernalb die Verdienstmedaille in Gold mit Diamant der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. Darüber hinaus wurde er zum Ehrenvorstand des Musikvereins Geislingen ernannt.

Standing Ovation bei Dietmar Müllers letzter Ansprache beim Jahreskonzert 2014

Abschied und Neuanfang

Das Serenadenkonzert am 15.07.2016 war gleichzeitig das Abschiedskonzert von Dirigent Pedro Hinterschuster. In den 6 Jahren in denen er die musikalische Leitung des Musikverseins inne hatte wurde ein sehr gutes Leistungsniveau erreicht. Für dieses Wirken wurde er am Ende des Konzerts ehrenvoll verabschiedet.

"Shorty's" impulsives Dirigat überzeugt auch beim Publikum

Nach intensiver Suche konnte nach der Sommerpause ein neuer Dirigent in Person von Markus Kurz engagiert werden. Bereits nach wenigen Proben konnte man nach dem ersten Auftritt am 16.10.2021 beim Schlachtfest in Erzingen sehen, dass ein neuer, junger Wind beim Musikverein eingezogen ist.

45. Jugendmusiktage mit Wertungsspiel

Am 25. und 26. Mai 2019 fanden die 45. Jugendmusiktage mit Wertungsspiel in Geislingen statt. Eröffnet wurden diese bereits am Freitag den 24. Mai mit einem Konzert der Bigband der Bundeswehr in der Schlossparkhalle mit Spezial-Guest Klaus Lage. Die Halle war vollbesetzt und alle Gäste waren begeistert von dem dargebotenen. Am Samstag fanden dann im neu gestalteten Kulturbau der Schlossparkschule die Wertungspiele statt. Diese wurden dann am Sonntag weitergeführt. Mit der Bekanntgabe der Wertungsspielergebnisse sowie einem Massenchor im Schlosshof endeten am Sonntagabend dann die Musiktage.

Dies war gleichzeitig die Generalprobe auf das bereits geplante Großereignis im Jahr 2022:

100 Jahre Musikverein Geislingen in Verbindungen mit dem
39. Kreisverbandsmusikfest